SV Viktoria Goch Jugendabteilung

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Aktualisiert (Sonntag, 01. Februar 2009 um 20:54 Uhr)

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Toni Tourek bei Viktoria
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Gründungsgeschichte

Der Startschuß fiel am 28. Juni 1912: Im Gocher Lokal Laurenzen an der Mühlenstraße hatten sich einige junge Männer zum Kirmesfrühschoppen in ein Hinterzimmer zurückgezogen. Heraus kam dabei die Gründung eines Fußballclubs, des FC Viktoria. Gerade eine Mannschaft stark war der neue Verein, den Heinrich Niewerth, Wilhelm Smit, Willy Schreiber, Karl van Roo, E. Frenzen, Fritz Peters, Hubert Peters, Josef Linsen, Gerhard Bruns, Emil Michels, Theo Peters, und Wilhelm Janssen aus der Taufe hoben.

Der erste Vorsitzende des zunächst "wilden" Clubs war der erst 19jährige Heinrich Niewerth. Einige Sorgen standen am Anfang. Die wichtigste, die Suche nach einem geeigneten Sportplatz, war schnell vergessen: Auf dem Schulhof des Gymnasiums wurden mit ein paar Latten zwei Tore errichtet, ein Ball wurde besorgt und die Gründungsversammlung entschied sich für die Vereinsfarben "schwarz-rot". Ein glücklicher Zufall kam beim Eintritt in den Verband zu Hilfe: Der Konkurrenzclub "1907", als einziger Verein der Weberstadt zu Wettspielen zugelassen, war nicht mehr lebensfähig, die "Lizenz" ging auf die Viktoria über, die in der Saison 1912/13 in der C-Klasse antreten konnte.

Die Gründungsmannschaft: Fritz Peters, Alex Busch, Wilhelm Smit, Fritz Vogt, Wilhelm Janssen, Josef Janssen, Emil Michels, Moritz Fehlings, Hubert Peters, Heinrich Niewerth, Verwey. Der junge Verein hatte schnell Zuwachs, schon im August überschritt man die Grenze von 100 Mitgliedern. Jugendfußball und Leichtathletik wurden ins Programm aufgenommen. Ohne organisatorische Schwierigkeiten ging es freilich nicht ab, wie eine Niederschrift aus der Gründerzeit beweist: Manche Hindernisse mußten in der nächsten Zeit überwunden werden, sollte der Verein lebensfähig bleiben. Doch dank der Einmütigkeit und der Opferbereitschaft unter den Mitgliedern war es möglich, den einmal beschrittenen Weg einzuhalten.

Lange Zeit benötigte der Verein, um alles in geordnete Bahnen zu bringen. Mitglieder kamen und gingen. Vorstände mußten des öfteren gewechselt werden. Doch die damaligen Leiter, Heinrich Niewerth (1912/13) und Karl Croonen (1913/14) fanden immer wieder einen Ausweg und treue Gehilfen, mit deren Hilfe sie dem jungen Verein ein festes Gefüge geben konnten.